Rekrutieren mit Storytelling

Wer liebt es nicht, eine gute Geschichte zu lesen? Ein Romaninhalt bleibt besser in Erinnerung als die reinen Fakten eines Zeitungsartikels. Wenn sich Inhalte mit Emotionen verknüpfen, kommen sie unserem Gehirn wichtiger vor und werden besser abgespeichert. Deshalb haben auch Personaler mittlerweile Geschichten für sichentdeckt. In einem engen Bewerbermarkt braucht es Stellenanzeigen und Advertorials, die potentielle Azubis und Studenten emotional erreichen. Denn die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Ausbildung trifft meistens unser Bauch. Die Generation Z ist mit digitaler und dadurch allgegenwärtiger Werbung groß geworden. Einen Großteil der Werbung nimmt sie gar nicht mehr wahr, und man muss sich für die Rekrutierung etwas Besonderes ausdenken, um aus der Masse herauszustechen.
Wie Storytelling im Studentenmarketing aussehen kann, möchten wir Ihnen heute anhand eines Beispiels zeigen. Für die Swiss Education Group (SEG) haben wir eine Kampagne kreiert, die das Hotelmanagement-Studium der SEG-Schulen in der Schweiz bewirbt.

Storytelling funktioniert am besten, wenn Sie…

…sich in Ihre Zielgruppe hineinversetzen.
Für die Kampagne haben wir einen Redakteur in die Schweiz geschickt, um ein paar Tage an einer der SEG-Schulen zu verbringen. Es ging darum, das Leben der Studenten vor Ort aus nächster Nähe zu erleben. Unser Redakteur hat ausgewählte Studenten in ihrem Alltag begleitet und dadurch einen tiefen Einblick in die Besonderheiten des Studiums bekommen. So konnte er sich beim Schreiben der Reportage für das Einstieg Magazin gut in die Fragen hineinversetzen, die sich hotelinteressierte Schüler stellen.

…Emotionen hervorrufen.
Die Aussage Ihrer Geschichte transportieren Sie am besten über Gefühle und nicht über Fakten. In unserer Kampagne ging es also vor allem darum, die persönliche Erfahrung und das Erleben der Studenten in der Schweiz zu zeigen. Wie sie lernen, essen, leben und lachen mit ihren Mitstudenten und ihren Dozenten. Wenn ein Student erzählt, dass er sich gleich am ersten Tag in der Hotelküche in den Finger geschnitten hat, bleibt das mehr hängen als die reine Auflistung der Vorzüge des Studiums. Ihre Kampagne soll vor allem neugierig machen. Dass Ihre Schule für gut ausgebildetes Lehrpersonal und ein weltweites Netzwerk steht, erfahren die Schüler auch – das ist aber immer Schritt zwei.

…auf Bilder setzen.
Bilder kann unser Gehirn sehr viel schneller verarbeiten als Text. Das Hotelstudium der SEG findet in beeindruckenden Bauten statt, die wir gut nutzen konnten, um den Leser visuell in den Artikel zu ziehen. Die Bilder sollten außerdem Testimonials zeigen – in unserem Fall natürlich die Studenten, die der Redakteur während seiner Reportage begleitet hat.

…es in unterschiedlichen Kanälen einsetzen.
Unsere Kampagne haben wir in Magazinen, auf Webseiten sowie bei Twitter und Facebook ausgespielt. Außerdem wurde das Hotelstudium auf den Einstieg Messen beworben. Jedes Medium bietet ganz eigene Möglichkeiten, das Studium an den SEG-Schulen darzustellen. Während man im Magazin großflächige Bilder einsetzen kann, um mit dem wunderschönen Campus zu beeindrucken, profitiert man auf Facebook davon, direkt mit interessierten Jugendlichen in Kontakt treten zu können. Auf den Einstieg Messen konnten die Besucher die Studenten aus der Schweiz dann sogar persönlich kennen lernen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Storytelling gemacht? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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