Modernes Hochschulmarketing in der Praxis

wirklichweiterkommen

Interview mit Frau Dr. Christiane Lindner  von der Initiative Wirklich weiterkommen der Hochschulen und Universitäten in Sachsen-Anhalt

Frau Lindner, wie kam Ihnen die Idee zum Projekt „Wirklich weiterkommen“ und welches Ziel hat die Initiative?

Die Kampagne „Studiere, was dich wirklich weiterbringt“ der Hochschulen und Universitäten in Sachsen-Anhalt regt zum Diskurs über die Persönlichkeitsentwicklung während der Studienzeit an und wirbt über die Grenzen des Landes hinaus um künftige Studierende. Aufgaben dieser Kampagne sind: die Hochschulen und deren Angebote bundesweit bekannt zu machen, die Vorteile des Studiums in Sachsen-Anhalt zu kommunizieren und den Studienstandort in der deutschen Hochschullandschaft zu positionieren und ihm ein spezifisches Image zu geben. Die „Initiative der Hochschulen in Sachsen-Anhalt“ versteht sich als Dachkampagne aller Hochschulen in Sachsen-Anhalt und ist Absender der Kampagne.

Aus welchen Elementen besteht die Kampagne?

Primär findet die Kampagne online statt. Zentrale Anlaufstelle für Schüler, Eltern und Lehrer ist das Webportal wirklichweiterkommen.de. Es dient als Orientierungshilfe bei der Wahl der Studienrichtung und informiert über die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. Einen besonderen Service stellen die beiden zentralen Tools RE/FLECT (Persönlichkeitstest) und RE/SEARCH (Studiengang-such-und-finde-Maschine) sowie unser Blog RE/BLOG mit wichtigen Informationen rund ums Studium und den Studienalltag dar. In den Austausch mit unserer Zielgruppe treten wir über die Accountshttps://wirklichweiterkommen.de/re-blog von Facebook und Instagram. In diesem Jahr testen wir aber auch Offline-Touchpoints und sind mit unseren Angeboten auf Festivals und Studienorientierungsmessen unterwegs. An unserem Messestand stehen Tablets zur Verfügung, um unsere Tools vorzustellen. Ein VR-Schaukelpferd lädt zu einer virtuellen Reise durch Sachsen-Anhalt ein. Mit der Facetracking-Fotobox können Nutzer eine Collage aus Gesicht und Maskenmotiv erstellen und ausdrucken. Eine Make-Up-Artistin schminkt die Besucher auf Festivals in Anlehnung an die Masken. Daneben laden Sofas und Sitzsäcke zum Verweilen ein.

Wie erfolgreich ist die Initiative Wirklich weiterkommen?

Gestartet ist die Kampagne im Februar 2017, läuft also „erst“ anderthalb Jahre. In einer zuvor durchgeführten Marktforschungsanalyse haben wir relevante Daten zum Studienstandort Sachsen-Anhalt gesammelt, anhand derer wir in einer geplanten Wiederholung der Befragung Ende diesen Jahres den Erfolg messen wollen. Ansonsten sind wir mit über einer Million Besucher unseres Webportals und Verweildauern in den Tools RE/SEARCH und RE/FLECT von 6,5 bzw. gut 9 Minuten sehr zufrieden.

Welchen Tipp haben Sie für Hochschulen, die mehr Studenten brauchen, als sie bekommen?

In erster Linie natürlich Voraussetzungen schaffen, die der Zielgruppe helfen, ihre persönlichen Ziele zu erreichen und diese entsprechend natürlich authentisch zu kommunizieren. In Sachsen-Anhalt haben wir zum Beispiel sehr gute Studienbedingungen, ein attraktives Studienangebot, moderne Ausstattung, Forschung auf internationalem Niveau, ein intensives Betreuungsverhältnis zu Lehrenden, günstige Lebenshaltungskosten und vieles mehr.

*Foto von Max Méndez

 

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